Augen- und Irisdiagnose

Das körperliche Befinden spiegelt sich im Auge wider, dass erkannten schon vor 3000 Jahren die Chaldäer und auch die alten Chinesen. Im 19. Jahrhundert wurde die Irisdiagnose bei uns wieder neu entdeckt. Viele ganzheitlich arbeitende Therapeuten trugen seitdem durch ihre Beobachtungen und Aufzeichnungen dazu bei, dass die Augen- und Irisdiagnose heute zu einer unverzichtbaren Hinweisdiagnostik geworden ist.

Die moderne Videomikroskopie mit der angekoppelten Datenspeicherung auf PC erleichtert heute dem Therapeuten seine Untersuchung, genauso wie das Archivieren auf CD.

Eine nachträgliche Betrachtung der abgespeicherten Bilder ist immer wieder möglich, um die Fortschritte der Therapie zu beobachten.

Die Tatsache, dass die Iris mit Blutgefäßen und Nervenbahnen versorgt wird, liegt auch hier nahe, dass sich Körperinformationen auch dort zeigen müssen. Jedes Organ oder Körperregion kann man in der Iris lokalisieren.

Organzeichen, reflektorische Zeichen, physiologische Zeichen, zirkuläre Zonen werden in die Diagnose ebenso mit einbezogen, wie auch die Konstitution des Patienten. Bei der Augen- und Irisdiagnose wird u.a. auch der Zustand der Skleren und des Augenlides mit analysiert.

Mit Hilfe der Augen- und Irisdiagnose können unter Umständen Erkrankungen schon erkannt werden, wenn der Patient noch keine Beschwerden hat.

Die Augen- und Irisdiagnose dient der Diagnosefindung und der Therapiekontrolle, sie ersetzt jedoch keine anderen Untersuchungsmethoden.